Fortbildungen

 

Mit Gründung der IPW begann ein internationaler Arbeitskreis von Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen ein Rahmencurriculum für die ingenieurpädagogische Fort- und Weiterbildung von Techniklehrenden zu entwickeln.

Die hochkomplexen Strukturen und Wirkungszusammenhänge der modernen  Ingenieurwissenschaften und angewandten Naturwissenschaften verlangen anspruchsvolle  didaktische Konzepte und einen interdisziplinären Ansatz mit Integration humanwissenschaftlicher Erkenntnisse. 

Die Chance eines grundsätzlichen Neuanfangs wurde genutzt. 

Eine zusammenfassende Darstellung des Ingenieurpädagogischen Curriculums enthält der Tagungsband 2017, das gesamte Curriculum mit Modulhandbuch ist im Tagungsband 2016 enthalten (s. Bibliothek).

Anlässlich des "Runden Tischs Ingenieurwissenschaften/hrk Projekt nexus" konnte am 30.11.2016 in Berlin das Ingenieurpädagogische Curriculum vorgestellt werden:
https://www.hrk-nexus.de/index.php?id=4129 (Gudrun Kammasch: Probleme lösen in einer komplexen Welt)

 

 


  

Im Zentrum des Ingenieurpädagogischen Curriculums stehen als "Kulturelle Leitidee" (Nida-Rümelin) Leitbild und Leitideen des Curriculums. 

In vier großen Themenfeldern 

  • Didaktik der Ingenieurwissenschaften
  • Persönlichkeit der Technik-Lehrenden
  • Gestaltung von Lehr –  und Lernprozessen
  • Curriculumentwicklung   

wird grundlegende ingenieurpädagogische Theorie vermittelt. Diese orientiert sich an der Charakteristik von Ingenieurdisziplinen, Naturwissenschaften und Mathematik, Strukturen  und Zusammenhänge, systematisches Verständnis, und auch räumliche Vorstellungen zu bilden – fachlich, fachübergreifend und interdisziplinär. Auch kommt dem Experiment – im Sinne des Erkenntnisprozesses und des Gestaltens – eine besondere Bedeutung zu. 

Diese fachlichen Aspekte sind in den verschiedenen Modulen bei der Gestaltung von Lehr-  und Lernprozessen aufgegriffen, wie auch die Frage, wo eine systematische Wissensaneignung angebracht ist oder offene Lehr- und Lernformen sinnvoll sind. Die curriculare Auswahl und Abstimmung der Fachgebiete ist ein weiteres wichtiges Themenfeld, hier werden die im Leitbild formulierten Leitideen aufgegriffen.

Die im Modulhandbuch zusammengefassten Module greifen in der Befassung mit den verschiedenen Gebieten der ingenieurpädagogischen Theorie diese auf, um sie in die Vielfalt von  Lehr- und Lernformen der ingenieurpädagogischen Praxis umzusetzen.

 

 

 

Die Leitideen entwerfen als Ziel technischer Bildung eine nachhaltigen Entwicklung (UNESCO)  im Sinne des europäischen und außereuropäischen Humanismus; in einem fruchtbaren wissenschaftlichen Austausch kann auf den Reichtum an Traditionen und Entwicklungen in den verschiedenen Kulturen zurückgegriffen werden.

Zentral ist die Bedeutung

  •  der Praxis für Lernen, Studium und Arbeitswelt –
  • wie auch die Bedeutung der Persönlichkeit von Lehrenden und Studierenden im Lehr- und Lernprozess.

Studierende sollen fähig werden zu Kreativität und Urteilskraft, zu “Selbstthätigkeit“ (W. v. Humboldt).
In diesem Sinne hat Technische Bildung eine bürgerschaftliche, soziale und kulturelle Perspektive.

Das Leitbild ist Basis und Ziel der Konzeption aller Module.    

 

 

Zentral im Rahmen des ingenieurpädagogischen Curriculum ist die Frage der Persönlichkeit der Technik-Lehrenden und der durch sie initiierten und zu verantwortenden Lehr- und Lernkonzepte für die Ingenieur- und Technikerausbildung. Qualität und Erfolg der Technik-Lehre werden entscheidend durch die Lehrenden, durch deren Persönlichkeit und deren Ausbildung geprägt  (Adolf Melezinek). Dieser Leitidee folgt die gesamte Konzeption des IPW-Curriculums. In seiner Umsetzung in die ingenieurpädagogische Praxis will es dazu beitragen, ein individuelles „Ingenieurpädagogisches Profil“ des / der Lehrenden zu entwickeln.

Den Abschluss des Ingenieurpädagogische Curriculum bildet das „Ingenieurpädagogische Colloquium“.

Die Module umfassen 20 Credits im Rahmen des ECTS. Sie können auch in einen Studiengang auf dem Gebiet der technischen Bildung integriert werden. Sie sind internationalen Kriterien entsprechend ausgearbeitet und in einem 40seitigen Modulhandbuch zusammengestellt. Neben den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen sind 2 Querschnittsmodule (Wahl) erarbeitet: Das Modul „Vorbereitung auf das Berufsleben“ wird in Zusammenarbeit mit dem Verband „IfKOM, Ingenieure für Kommunikation“ angeboten.                                   


Ingenieurpädagogische Fortbildung

Die Module können einzeln oder im Gesamten als Workshops angeboten und belegt werden.  Details hierzu können Sie bei der IPW info@ipw-edu.org erfahren.   

(Kopie 1)

Leitbild/Leitideen entwerfen als Ziel technischer Bildung eine nachhaltigen Entwicklung (UNESCO)  im Sinne des europäischen und außereuropäischen Humanismus; in einem fruchtbaren wissenschaftlichen Austausch kann auf den Reichtum an Traditionen und Entwicklungen in den verschiedenen Kulturen zurückgegriffen werden.

Zentral ist die Bedeutung der Praxis für Lernen, Studium und Arbeitswelt – wie auch die Bedeutung der Persönlichkeit von Lehrenden und Studierenden im Lehr- und Lernprozess.

Studierende sollen fähig werden zu Kreativität und Urteilskraft, zu “Selbstthätigkeit“ (W. v. Humboldt). In diesem Sinne hat Technische Bildung eine bürgerschaftliche, soziale und kulturelle Perspektive.

 

Das Leitbild ist Basis und Ziel der Konzeption aller Module.